Stadt
10. November 2014

Vereinsgründung für Leader-Bewerbung

Strategie einstimmig angenommen

 

Über den Sommer wurde intensiv gearbeitet, nun sind die Planungsverbände Kufstein und Umgebung und Untere Schranne – Kaiserwinkel einen entscheidenden Schritt weiter: Am 17. Oktober wurde im Bürgersaal Kufstein unter reger Teilnahme der zwölf Mitgliedsgemeinden bei der 1. Generalversammlung der neue Leader-Verein gegründet. Der Vorschlag, der von der Steuerungsgruppe ausgearbeitet wurde, wurde einstimmig angenommen.

 

 

Ende Oktober 2014 wird der Aufruf zur Leader-Bewerbung für die Periode 2014-2020 auf Bundesebene endgültig geschlossen, bis zum Frühjahr 2015 wird klar sein, wer die Gewinner sind. Teil der Einreichung ist auch die Festlegung einer Organisationsstruktur. Diese erfolgt in der Regel in Form eines Vereines. Am vergangenen Freitag befassten sich die Koordinatorinnen und die Steuerungsgruppe mit den organisatorischen Fragen, nämlich wie die genaue Trägerschaft, Mitgliederstruktur und die Inhalte Organisation einer Leader-Region aussehen könnte. Dieser Vorschlag wurde am Nachmittag bei der ersten Generalversammlung eingebracht und einstimmig von allen Anwesenden angenommen.
Beide Regionen, bestehend aus den zwölf Gemeinden der Planungsverbände, sind auch Mitglieder des neuen Leader-Vereins „Kufstein und Umgebung“ und „Untere Schranne-Kaiserwinkl“. Für den neuen Verein wurde Kufsteins Bürgermeister Mag. Martin Krumschnabel als Obmann und der Ebbser Bürgermeister Josef Ritzer als erster Obmann-Stellvertreter, sowie Bundesrätin Mag. Nicole Schreyer als zweite Stellvertreterin gewählt. Die nunmehr fertig gestellte schriftliche Strategie wurde ebenso einstimmig angenommen.

 

Erfreulich ist, dass auch alle drei Kammern (Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und Landwirtschaftskammer), die beiden Tourismusverbände und das Arbeitsmarktservice ihr Interesse an einer Mitgliedschaft angemeldet haben. Krumschnabel ist überzeugt vom Leader-Konzept: „Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv an der Bewerbung als Leader-Region gearbeitet und in sehr kurzer Zeit eine kompakte Strategie mit sehr nachhaltigen und ambitionierten Projekten erarbeitet, um die Region über die nächsten Jahre positiv weiterzuentwickeln, sowohl wirtschaftlich, touristisch als auch gesellschaftlich.“ Auch Ritzer sieht in der Bewerbung eine große Chance: „So können wir für Projekte in unserer Region Gelder lukrieren. Zudem wächst die Region durch die gemeinsame Bewerbung zusammen und wir lernen noch besser zusammenzuarbeiten.“

 

Für Schreyer ist die Nachhaltigkeit ein entscheidender Faktor: „Die sehr positive und konstruktive Zusammenarbeit hat alle an der Strategie beteiligten zu Höchstleistungen motiviert. Die gemeinsam erstellte Strategie für die Bewerbung greift Zukunftsthemen auf, die enorm wichtig für eine nachhaltige Entwicklung der gesamten Region sind.”

 

Die nächsten Tage werden noch hektisch: Alle erforderlichen Unterlagen müssen bis 31. Oktober 2014 gemeinsam mit allen zwölf Gemeinderatsbeschlüssen sowie der Bestätigung der Vereinsgründung im Lebensministerium einlangen. Die Sichtung und Auswahl der Bewerbungen wird bis Frühjahr 2015 abgeschlossen sein.