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Unterwegs mit der Stadtpolizei Kufstein

In der Serie „Unterwegs mit“ begleitet Redakteurin Carmen Kleinheinz die Mitarbeiter:innen eines städtischen Bereichs bei ihrer Arbeit

Um 7:45 Uhr in der Kinkstraße beginnt mein Tag mit der Stadtpolizei Kufstein. Hier ist Alexander Götsch an diesem Morgen für den Schülerlotsendienst eingeteilt und sorgt für Sicherheit, während er alle freundlich grüßt. Lange war er beim Landeskriminalamt in Innsbruck tätig, seit 2025 ist er nun bei der Stadtpolizei Kufstein und schätzt die Nähe zu den Menschen: „Wir haben tagtäglich mit vielen Bürgeranliegen zu tun und viele davon kann man hier bei der Stadtpolizei gleich lösen. Das ist ein gutes Gefühl.“ Er ist einer von 14 uniformierten Polizist:innen bei der Stadtpolizei, unterstützt werden sie von 6 Verwaltungsbediensteten, von denen sich seit letztem Jahr zwei um die Parkraumbewirtschaftung kümmern. 

Auf Lotsendienst folgt Besprechung in der Dienststelle 
Zurück vom Lotsendienst treffen wir in der Dienststelle auch Stadtpolizeileiter Andreas Huber, Bezirksinspektor Christoph Stellwag, Parkraumbewirtschafterin Barbara Pirkner und die Kolleginnen der Stadtpolizei-Verwaltung und der Tag wird besprochen. 
Als Gemeindewachkörper hat die Stadtpolizei Kufstein viele Aufgaben, die über die klassische Polizeiarbeit hinausgehen. Andreas Huber nennt einige Beispiele: „Wir kümmern uns etwa um die Verständigung der Straßendienst-Fahrer, wenn Straßen zu Räumen oder zu Streuen sind, fungieren als Fundamt der Stadt und unsere Verwaltungskräfte kümmern sich u. a. auch um Parkkarten, verwalten den Straf- und den Verlustregister.“ Zusammen mit den vielen gemeinsamen Einsätzen mit der Bundespolizei im Rahmen der Aufgabenerfüllung des sicherheitspolizeilichen Exekutivdienstes sowie den umfangreichen Aufgaben in verkehrsrechtlichen Angelegenheiten, ergibt sich ein großes Aufgabengebiet.
Die Dienste werden wochentags von vier uniformierten Polizist:innen und am Wochenende von drei wahrgenommen. Während der Nacht sind immer zwei Kolleg:innen in Dienst. „Gerade in der Nacht werden wir auch oft wegen Lärmbelästigungen aller Art gerufen“, erzählt Stellwag. Die abwechslungsreiche Arbeit schätzen alle und der Tenor ist eindeutig: „Wir sind ein ganz tolles Team.“ Die Fotos an den Wänden des Aufenthaltsraums unterstreichen das und zeigen, dass man sich auch gerne abseits der Arbeit trifft. 
 

Außendienstpatrouillen durch die Stadt 
Christoph Stellwag ist seit acht Jahren Teil des Teams und tritt an diesem Vormittag gemeinsam mit Alexander Götsch den Außendienst an. Er erklärt: „Bei unseren Außendienstpatrouillen kümmern wir uns auch um Schwerpunktmaßnahmen, die laufend wechseln. In diese fließen etwa Meldungen von Bürger:innnen ein, ebenso wie Anliegen der Politik und der städtischen Verwaltung und natürlich unsere eigene Wahrnehmung.“  
An diesem Vormittag steht zuerst ein Gang durch den Stadtpark und über den Unteren Stadtplatz an. Präsent zu sein ist der Stadtpolizei wichtig und auf dem Weg wird kurz mit einer Kindergartengruppe und einem Gastronomen am Unteren Stadtplatz gesprochen, daneben noch ein Telefonat mit einem Bürgeranliegen entgegengenommen. Danach geht es zum Radarauto, das derzeit in der Münchnerstraße steht. Alle 30 Stunden muss hier der Akku getauscht werden. „Jeder von uns kann die Technik im Radarauto bedienen und wir platzieren es immer wieder an anderen Stellen. Die Auswertung zeigt uns etwa auch, ob im entsprechenden Bereich sogenannte Raser unterwegs waren“, erklärt Götsch. 

Regelmäßig schauen die Polizist:innen auch am Hechtsee vorbei, u. a. um die Leinenpflicht zu kontrollieren. An diesem Tag muss nur ein Hundebesitzer an die Leinenpflicht erinnert werden. „Im Sommer kontrollieren wir auch die Parkplatzsituation und sperren ggf. die Auffahrt, falls der Parkplatz voll ist.“ Nach dem Hechtsee fahren wir weiter zur Kollegin Barbara Birkner, die gerade im Zentrum die Kurzparkzonen kontrolliert. Da geht ein Anruf eines Bürgers ein, dass ein Behindertenparkplatz unrechtmäßig zugeparkt ist. Die Stadtpolizisten machen sich auf den Weg, im Anschluss werden in der Feldgasse noch Radarmessungen mit der „Radarpistole“ vorgenommen.   

Gemeinsame Pause im Altenwohnheim 
Zu Mittag fährt das Team zum Essen in das Altenwohnheim Zell. Hier sitzen die Polizist:innen nach dem Außendienst gerne zusammen, oft auch mit Kolleg:innen des Altenwohnheims. Gestärkt geht es zurück in die Dienststelle, wo die Verwaltungs-Kolleginnen Sybille Reiseder, Silvia Schöffauer und Adina Meisel die Stellung gehalten haben. Eine Bürgerin fragt gerade, ob ihr verlorenes Handy hier vielleicht abgegeben wurde. Leider ist es nicht unter den hunderten Fundgegenständen, die bei der Stadtpolizei derzeit lagern - auch viele Fahrräder und besonders viele Schlüssel sind da dabei, wie Christoph Stellwag mir noch zeigt.  Der kleine Einblick an diesem Tag hat gezeigt, wie nahe die Stadtpolizei an den Bürger:innen dran ist und wie wichtig ihre Arbeit für das Zusammenleben in unserer Stadt ist.

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