Hechtseerestaurant: Gemeinderat beschließt Neubau und Vergabe des Restaurantbetriebs an Festung Kufstein GmbH

Felix Brielmaier beim Messen des Schalls auf den Kasematten der Josefsburg.
Nach Beendigung des Pachtvertrages hat die Stadt Kufstein europaweit die Pacht des Restaurants ausgeschrieben, es wurde aber kein:e Pächter:in gefunden. Seitens der Stadtgemeinde wurde dann überprüft, ob durch die städtische Gesellschaft Festung Kufstein GmbH, welche bereits über eine Gastgewerbekonzession verfügt, das Restaurant betrieben werden könnte. Die folgenden Begehungen zeigten aber, dass vor dem Weiterbetrieb eine Sanierung notwendig ist. Im Vorjahr wurde daraufhin im Zuge eines Architektenwettbewerbs ein Siegerprojekt für die Neuerrichtung des Hechtseerestaurants gekürt. Vorgabe war ein Preisdeckel von 2,5 Mio. Euro.
Stopp für ursprüngliches Projekt
Bgm. Martin Krumschnabel berichtet, warum dieses Projekt nicht umgesetzt werden wird: „Das damalige Siegerprojekt hätte nach Ansicht der in der Ausschreibungsjury vertretenen Fachleute sowie des Architekturbüros diese Preisgrenze einhalten können. Die statische Überprüfung, ob diese konkreten Umbauten möglich sind, hat jedoch ein negatives Ergebnis erbracht, weshalb der Architekt davon ausging, dass nunmehr die eingesetzte Preisgrenze nicht mehr zu halten sei.“ Damit waren die Vorgaben nicht mehr zu erfüllen.
Neuer Beschluss: Übertragung an Festung Kufstein GmbH
Die Gemeinderäte diskutierten in der letzten Sitzung intensiv über die weitere Vorgehensweise. Am Ende stimmte eine Mehrheit für eine Neubauvariante des Restaurants über die Festung Kufstein GmbH. Dieser Neubau ist deutlich kleiner konzipiert als in der letzten Variante, sieht aber neben dem Innenbereich auch eine große Terrasse vor. Dafür sollen Teile des Gebäudes in die Festung Kufstein GmbH eingebracht werden, die dann den Neubau des Restaurants verantwortet und dieses auf eigene Kosten und eigenes Risiko und damit auch ohne Kostenbelastung für die Stadt Kufstein betreiben wird.
Buffet und WCs bleiben unverändert
Der Neubau betrifft lediglich den oberen Stock des Gebäudes. Das bereits sanierte Buffet im Badebereich und das mittlere Geschoss mit den eben sanierten WC-Anlagen ist davon nicht betroffen. Laut Bgm. Martin Krumschnabel könnte das Restaurant dann bereits im Sommer 2027 in Betrieb gehen.
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